Ausbildung 2017-01-25T16:27:48+00:00

Ausbildung von Menschen mit Behinderung

Menschen mit einer Behinderung können im Betrieb oder bei einem Bildungsträger, insbesondere einem Berufsbildungswerk ausgebildet werden. Wenn eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf aufgrund von Art und Schwere der Behinderung nicht realisiert werden kann, besteht die Möglichkeit eine theoriereduzierte Ausbildung, auch „Fachpraktiker/in“ genannt, zu absolvieren.

Es wird zwischen bundesweit einheitlich in Ausbildungsordnungen gestalteten dualen Ausbildungsberufen nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder Handwerksordnung (HWO) und speziellen Ausbildungsregelungen als „Fachpraktiker/in“ nach §§ 66 BBiG / 42m HWO unterschieden.

Inhaltlich orientiert sich die Ausbildung zum Fachpraktiker an den Ausbildungsinhalten der anerkannten Ausbildungsberufe. Sie erfordert jedoch weniger umfassende theoretische Kenntnisse, deshalb spricht man auch von „theoriereduzierten Ausbildungen“. Die Ausbildung zum Fachpraktiker richtet sich an Menschen mit Behinderung und soll vor allem jungen Menschen mit einer (Lern-)Behinderung einen Berufsabschluss ermöglichen. Im Bezirk Mittelfranken findet die Ausbildung als Fachpraktiker in der Regel in Berufsbildungswerken statt. Die Abschlussprüfung wird von der zuständigen Kammer abgelegt.

Eine Übersicht der Bildungswerke im Bezirk Mittelfranken finden Sie hier.